Plötzlich gingen alle in Deckung – und das aus gutem Grund. Denn der Elterbeirat forderte das Kindergartenteam überraschend zum Dosenwerfen mit Wasserbomben heraus. Es war ein kurzes, rasantes und vor allem sehr feuchtes Spiel, aus dem das Team schließlich als Sieger hervorging. Ehrensache!“Wasser marsch!” hieß das Kommando beim Sommerfest des AWO-Kindergartens. Und so hatte sich jede Gruppe ein Spiel rund um das feuchte Thema ausgesucht. Ausgerüstet mit einem Fischchen zum Ausmalen drehten die Kinder der Villa Kunterbunt ihre Runden. Eine ruhige Hand war gefragt beim Angelspiel. Kein Problem: ruckzuck war das Becken leer gefischt und die nächte Anglerrunde versenkte ihre Magnetschwimmer.
Mit Schwimmflossen und Taucherbrille zu laufen, ist gleich doppelt schwer (schlechte Sicht, ein ungraziöser Gang), macht aber Spaß – vor allem den Zuschauern bei dieser Spielstation.
Und weiter geht´s. Was zu Hause verboten ist, war auf dem Sommerfest erlaubt: Teelichter ausschießen mit Wasserpistolen. Im Trüben fischen mussten die Kleinen beim Dinge unter Wasser fühlen, um schließlich Riesenseifenblasen gen Himmel zu schicken.
Letzterer erwies sich im Übrigen als gnädig. Nur einmal schickte er feuchtes Nass von oben, doch ist bei einem Wasserfest auch nichts anderes zu erwarten. Und son rannten denn viele Kinder gleich in Badehose und Bikini herum – keine so schlechte Idee.
So viel Flüssigkeit macht Lust auf Festes. Viele Eltern hatten Kuchen und Brezeln gespendet, ratzfatz hatten die AWO-Frauen alles verkauft. Vielen Dank!
So viel Süsses macht Lust auf Deftiges. Bei den leckeren Bratwürstchen von Bauer Reimann lief den Gästen das Wasser im Mund zusammen. Die Würstchen gingen weg wie warme Semmeln – die es natürlich dazu gab. Dank an die grillenden Papas! Und natürlich an die Feuerwehr, die für die Tische und Bänke gesorgt hat!
Alle hatten viel Spaß, die Kinder fühlten sich sichtlich wohl wie die Fische im Wasser. So ein gelungenes Fest macht Lust auf mehr.
Christina Rath