Im Rahmen unseres Bildungsangebotes zur Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen von 5-6 Jähriger Kinder, besuchten wir mit einer Gruppe von 22 Kinder das
„Merck –TU Darmstadt – Juniorlabor“ in Darmstadt.
Frau Schwarz, welche das Projekt von der TU-Darmstadt leitete, besuchte unsere Experimentiergruppe schon vor dem Laborbesuch um die Kinder mit wissenschaftlichen Geräten und Instrumenten vertraut zumachen. Am Ausflugstag fuhren wir früh um 8.00 Uhr mit dem Bus nach Darmstadt. Im Labor angekommen erhielt jedes Kind seinen eigenen Kittel sowie die passende Schutzbrille dazu. Gut ausgerüstet, bekamen die Kinder ihre ersten Vorstellungen von einem echten, großen Labor. Sie durften dort eigenständig experimentieren und ihre Erfahrungen unter Aufsicht und Anleitung von Erziehrinnen und Fr. Schwarz sammeln. Die dazu benötigten Instrumente und Gerätschaften bauten sie sich teilweise selbst zusammen, untersuchten viele Materialien und stellten folgende Fragen:
Zum Abschluss stellten wir ein leckeres Eis her, von dem alle am Ende essen durften. Die Zeit verging schnell und so fuhren wir um 12.00 Uhr wieder zurück. Einige Tage nach unserem Labortag besuchte uns Fr. Schwarz erneut im Kindergarten um noch offene Fragen zu beantworten.
Es hat uns allen viel Spaß bereitet und die nächste Gruppe freut sich schon auf ihren Besuch im Labor.
Wir bedanken uns bei der Firma Merck und der TU- Darmstadt für diesen lehrreichen und erlebnisreichen Tag.
Petra Horneff (Erzieherin)

die kleinen Genies

Frau Schwarz zeigt den Kinder Versuche
Zu uns in die Kita kam für unsere 5-6 jährigen Kinder die Ausbilderin Yvonne Appel vom Johanniter Bildungswerk und veranstaltete an drei Tagen vom 09.03 bis 11.03.09 einen Erste Hilfekurs.
Sie zeigte den Kindern Dias, ließ die Handpuppe Jona erzählen, brachte ein Nottelefon und viel Verbandsmaterial für alle mit.
Am Anfang wurden viele Fragen rund um die Hilfsorganisationen geklärt. Woher kommen die Johanniter? Was haben sie für Aufgaben? An welchem Zeichen sind sie zu erkennen? Dazu bastelten die Kinder einen Johanniterstern. Weiter wurde gefragt und geklärt. In welchem Berufen wird kranken Menschen geholfen. Was braucht man um Hilfe leisten zu können? Welche Rettungsdieste arbeiten zusammen? Wobei können Kinder helfen? Auch über ihren eigenen Körper konnten die Kinder einiges lernen. Dazu gab es weiterhin einige Fragen zu klären: Welche Organe haben wir? Wozu brauchen wie diese? Und wer steuert alles in unserem Körper? Dazu erhielten die Kinder Arbeitsplätter zum ausmalen und merken. Auch den Umgang mit dem Stethoskop durften sie üben und konnten ihr eigenes Herz schlagen hören, was viele faszinierte. Die Kinder waren sehr wissbegierig und fragten: Was ist in einer Verbandstasche und wozu brauchen wir diese? Narürlich wurde der ganze Inhalt ausgepackt und untersucht. Eine Notfallsituation wurde durchgespielt. Spielerisch lernten sie wie man einen Notruf unter der Telefonnummer 112 absetzt, in welcher Reihenfolge man die Meldung sagt und was sonst noch zu beachten ist. Dann durfte jeder seinem Partner einen Verband anlegen. Am dritten Tag kam ein echter Rettungswagen zu uns in die Kita. Alle waren gespannt wie dieser wohl von innen aussieht. So gingen sie auf Erkundung und durften all die vielen Geräte anfassen und testen wie sie sich wohl anfühlen. Das Blaulicht sehen und hören wie laut ein Sirenenton sein kann, durfte dabei nicht fehlen. All das Gelernte wurde im Kindergarten weiterbearbeitet und im Rollensielen geübt. Die Kinder hatten bei all dem viel Spaß, wurden im Umgang mit Verletzungen aufmerksamer, motiviert zu helfen und sicherer in ihren Hilfeleistungen.
Wir denken Frau Appel für die gute Ausbildung unserer Kinder zu Ersthelfern von morgen. Weiterhin bedanken wir uns für die finanzielle Unterstützung für dieses Projekt bei der Sparkasse Darmstadt.
P. Horneff (Erzieherin)

Frau Appel beim erklären.

Boha....ist der groß!
Während ihrer zweiwöchigen Projektgruppe beschäftigten sich die Kinder auf vielfältige Weise mit dem Thema über die Raben. Sie fertigten schöne Rabenmasken an, ein Rabennest entstand, in dem sich viele Raben tummelten. Aufmerksam hörten sie Ottfrieds Preusslers Geschichten von der “Kleinen Hexe mit dem Raben Abraxas” und betrachteten Bilderbücher von dem “Raben Socke”. Bei einem Spaziergang richtung Zahlwaldhalle konnten die Kinder Artgenossen der Raben in Natura nicht nur sehen, sondern auch das typische Krächzen hören.
Rechtzeitig zum Faschingsfest haben viele kleine Rabenkinder ihr Nest verlassen, um in ihrer Projektgruppe ausgelassen Fasching zu feiern. Fröhlich konnten die Rabenkinder ihren Rabeneltern am Ende des Vormittags in die Arme sinken.

Die Rabenkinder
Eine schöne Tradition hat das “Papa lesen” der AWO Kindertagesstätte Villa Kunterbunt in Roßdorf. Aber nicht nur Papas, auch Opas lesen den Kindern der Einrichtung mit Vorliebe Geschichten vor.
Um so mehr freuen wir uns über die große Beteiligung der Väter und Großväter. Die Freude ist groß, wenn der eigene Vater oder Großvater durch die Gruppen geht und die Kinder für seine Geschichten begeistert.
In unserer eigens eingerichteten kleinen Bücherei lauschen die Kinder den Geschichten vom kleinen Maulwurf, vom Tal der tausend Tropfen, dem Papa der nicht aufstehen wollte, Wickie und die starken Männer, dem Dschungelbuch, dem Michel von Lönneberga, den Abenteuern von Pippi Langstrumpf und vielen, vielen anderen wunderbaren Geschichten.
Aber nicht nur die Kinder erfreuen sich an der Aktion, auch die Väter und Großväter zeigen Freude am Miteinander. Es ist uns bewusst, dass wir in einer Zeit leben, in der sich “Zeit nehmen” nicht selbstverständlich ist. An dieser Stelle ein großes Dankeschön alle, die im letzten Jahr so aktiv mitgewirkt haben und vielleicht auch in diesem Jahr wieder dabei sind.
Ab Februar ist der Freitagvormittag wieder vorgemerkt für das:
Papa – Opa lesen in der Villa Kunterbunt!
Wir freuen uns schon!
Die Kinder und das Team der Villa Kunterbunt.

Papa-Opa lesen
Dies war der Titel eines schönen und verzauberten Theaterstücks. Anschauen durften es sich dieses Jahr unsere „Großen“. Sie saßen wie gefesselt auf ihren Stühlen und bewunderten die vielen verschiedenen Farben, Stoffe und Lichter.
Doch die Vorstellung war längst nicht alles, eine Woche später fuhren wir erneut gemeinsam mit den öffentlichen Bussen nach Darmstadt um unserem zweiten Abenteuer entgegen zu steuern. Von einem Theaterpädagogen begleitet, durften wir uns hinter den Kulissen umschauen. Nicht nur die Bühne durften wir betreten, nein auch die Maske und den Kostümraum wurde von uns kräftig unter die Lupe genommen.
Die Requisitenbauer besuchten wir ebenfalls bei ihrer Arbeit und lernten, wie man so etwas baut und wo es anschließend bemalt wird.
Leider war die Führung schnell vorbei und wir machten uns auf den Weg zurück in die Einrichtung.
Da uns dieses Thema so gut gefällt und wir viele Ideen haben, was wir dazu machen könnten, beschlossen wir, den Orient und Aladdin auch in unseren Projektwochen weiter aufleben zu lassen. . . .
Lena Schäfer (Erzieherin)